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Quantenmechanik ArtikelQuantenmechanik ist eine Theorie der modernen Physik. Sie wurde in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts formuliert und ist eine erfolgreiche Beschreibung des Verhaltens von Materie und Energie in kleinen Maßstäben. Der Begriff Quantenphysik oder Quantentheorie wird weitgehend synonym zu Quantenmechanik benutzt.
Auch wenn Quantenphysik allgemeiner klingt als Quantenmechanik, ist eine Abgrenzung der Begriffe ca. schwer möglich. Gelegentlich wird Quantenphysik jedoch als Oberbegriff benutzt, der neben der Quantenmechanik auch die Quantenelektrodynamik und andere Quantenfeldtheorien umfasst.
In dem Fall beschränkt man die Quantenmechanik auf die quantisierte Beschreibung der Materie, während in den Feldtheorien die Wechselwirkungen (Felder) aufgenommen sind.
Die Theorie der Quantenphysik erklärt und quantifiziert Effekte, die in der klassischen Physik nicht berücksichtigt werden:
- Die Werte von messbaren Größen (Observablen) eines Systems, vor allem die totale Energie eines begrenzten Systems (z. B. eines Atoms), können ca. bestimmte diskrete Werte annehmen. Die kleinsten Energiesprünge dieser Observablen werden Quanten genannt (lateinisch quantum, Menge), deswegen der Name Quantenmechanik.
- Elektromagnetische Wellen zeigen unter bestimmten Umständen Teilchencharakter und Materie zeigt unter bestimmten Umständen Wellencharakter (siehe Welle-Teilchen-Dualismus).
- Bestimmte Paare von Observablen, zu dem Beispiel Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens, können nie beide gleichzeitig genau gemessen werden (siehe Heisenbergsche Unschärferelation, Komplementarität (Physik)).
Jedoch beschränkt sich die Gültigkeit der Quantenmechanik nicht auf kleine Objekte.
Zum einen ist die klassische Mechanik ein Grenzfall der Quantenmechanik (Korrespondenzprinzip), zu dem anderen gibt es auch makroskopische Quanteneffekte, die auftreten wenn viele (quantenmechanischen Gesetzen folgende) Teilchen sich kohärent verhalten: Supraleitung, Superfluidität und Bose-Einstein-Kondensation.
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Aufgrund verschiedener Experimente, die in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurden, erwies sich die bis dahin angenommene 'klassische' Beschreibung der physikalischen Welt als unzureichend. Die klassische Physik beschreibt etwa ein mechanisches System eindeutig und vollständig durch Angabe der Aufenthaltsorte und Impulse seiner Bestandteilchen. Die zeitliche Entwicklung des Systems ist die zeitliche Entwicklung der Orte und Impulse der Teilchen. Man spricht bei Ort und Impuls auch von den Zustandsvariablen des Systems. Auch Felder (z. B. Elektrisches Feld) sind in der klassischen Beschreibung durch ihre Angabe an jedem Ort in dem Raum eindeutig und vollständig bestimmt.
Die Quantenmechanik ersetzt diese klassische Beschreibung mittels Zustandsvariablen durch eine Beschreibung mittels einer Zustandsfunktion.
Die Zustandsfunktion enthält alle das System charakterisierende Information; für eine bekannte Zustandsfunktion lassen sich in dem mathematischen Formalismus der Quantenmechanik System Merkmale berechnen.
Die zeitliche Entwicklung des Systems ist durch die zeitliche Entwicklung der Zustandsfunktion gegeben, welche etwa durch die zeitabhängige Schrödingergleichung bestimmt ist.
Eine Zustandsfunktion kann abhängig von unterschiedlichen Bezugsvariablen angegeben werden.
Üblich sind ortsabhängige oder impulsabhängige Zustandsfunktionen, die sich mittels eine Fouriertransformation ineinander umwandeln lassen; man spricht von der Orts- oder Impulsdarstellung.
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In der nichtrelativistischen Quantenmechanik wird die instantane Zustandsfunktion eines Systems häufig als Wellenfunktion genannt.
Die Wellenfunktion ist über einen ausgedehnten Raumbereich definiert; aus ihr lässt sich die Wahrscheinlichkeitsverteilung aller Beobachtungsgrößen des Systems berechnen.
Bekannte Wellenfunktionen sind beispielsweise die Elektronenzustände fester Energie in dem Wasserstoffatom ("Elektronenwolke").
Hier ist das klassische System, im das Elektron sich um den Wasserstoffatomkern bewegt, durch ein quantenmechanisches System einer statischen Wellenfunktion ersetzt.
Die Wellenfunktion in dem Wasserstoffatom erlaubt etwa die Berechnung der Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Elektron an einem bestimmten Ort in dem Atom aufhält. (Orbitalmodell).
Die Wellenfunktionen eines Systems ergeben sich allgemein als Lösungen einer das System beschreibenden Schrödingergleichung.
Für das Wasserstoffatom sind die genannten Wellenfunktionen spezielle zeitunabhängige Lösungen mit festen Energiewerten.
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Laut dem Buch wurde das HIT wie bei den o. g. Beispielen von einer... |
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Ein Grund für die Entwicklung der Quantenmechanik war die Beobachtung, dass die klassische Beschreibung der Welt in dem Bereich der Atome nicht mehr gültig ist.
Teilchen zeigten Merkmalen wie Interferenz, die bislang ca. von Wellen bekannt waren.
Dieses Merkmalen lassen sich in der quantenmechanischen Darstellung durch Überlagerung zweier (oder mehrerer) Wellenfunktionen verstehen.
Eine anderes Merkmal quantenmechanischer Systeme ist, dass ein System sich in beliebiger Überlagerung seiner erlaubten Wellenfunktionen befinden kann.
Bei einem solchen System sind dann viele verschiedene Messwerte, etwa des Aufenthaltsortes oder der Energie, möglich.
Wenn man viele identische Systeme dieser Art herstellt, findet man eine Vielfalt von Messwerten.
Die Verteilung dieser Messwerte ergibt sich aus dem mathematischen Formalismus der Quantenmechanik.
Aus dieser Beobachtung ergibt sich die Aussage, dass in quantenmechanischen Systemen Messwerte ca. mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auftreten, aber nicht eindeutig bestimmt sind.
Anzumerken ist hier, dass die auftretenden Messwerte stets vom Zustand des Systems abhängen.
Manche Messwerte, etwa das Energieniveau eines Elektrons, das sich in einem speziellen Energiezustand in dem Wasserstoffatom befindet, sind exakt bestimmt.
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Mathematische Formulierung | |
Die mathematisch strenge Formulierung der Quantenmechanik durch John von Neumann aus dem Jahre 1932 beschreibt ein quantenmechanisches System durch Wellenfunktionen in einem komplexen separablen Hilbertraum; die Wellenfunktionen sind typischerweise quadratintegrable Funktionen des Hilbertraumes.
Eine Zustandsfunktion ist dann ein Vektor dieses Raums, und jede Beobachtungsgröße, in der Quantenmechanik Observable genannt, wird durch einen selbstadjungierten linearen Operator auf diesem Raum beschrieben. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung einer Observable in einem bestimmten Zustand ergibt sich aus der spektralen Zerlegung des zugehörigen Operators.
Falls der Operator ein diskretes Spektrum besitzt, nimmt die Observable bei einer Messung ca. diese diskreten Eigenwerte an.
Nachdem eine Messung ausgeführt und ein Eigenwert gemessen wurde, befindet sich das System im Eigenvektor zu dem gemessenen Eigenwert; die Messung ist also irreversibel, indem das System von einem Zustand in einen anderen übergegangen ist.
Heisenbergs Unschärferelation wird damit zu einem Theorem über nichtkommutierbare Operatoren:
Wenn der Aufenthaltsort eines Teilchens gemessen wird, geht das System in einen neuen Ortszustand über.
Damit ist jede Information über den vorherigen Zustand verloren; insbesondere kann keine Aussage über den vorherigen Impuls des Teilchens gewonnen werden.
Nur wenn zwei (Mess)operatoren kommutieren, oder unabhängig voneinander sind, lassen sich zwei Messwerte unabhängig voneinander bestimmen.
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Obwohl die Quantenmechanik zu extrem präzisen Vorhersagen führt, hat ihre Interpretation eine heftige philosophische Debatte ausgelöst.
Im Vordergrund der Diskussion stehen fünf Fragen:
- Kausalität: Gibt es in der Natur einen Zufall oder sind die Naturgesetze deterministisch?
- Realität: Gibt es eine reale Außenwelt? Steht mein Haus noch da, auch wenn ich nicht zu Hause bin?
- Lokalität / Separabilität : Laufen alle Wechselwirkungen lokal ab, oder gibt es Fernwirkungen ? Sind weit voneinander entfernte Ereignisse unabhängig voneinander?
- Verständlichkeit : Kann die Welt mit einer widerspruchfreien Theorie beschrieben werden, GUT genannt, oder braucht man zu einer vollständigen Beschreibung mehrere komplementäre (sich ausschließende) Theorien?
- Messproblem : Während sich die Wahrscheinlichkeitsfunktionen des ungemessenen Systems deterministisch verhalten, sind die Observablen zufällig auf die möglichen Eigenwerte verteilt, und die weitere Entwicklung des Systems hängt vom tatsächlich gemessenen Wert ab. Woher kommt diese unterschiedliche Dynamik zwischen Messung und unbeobachteter Natur, wenn doch der Messapparat auch Teil der Natur ist?
Dass diese Fragen keineswegs trivial sind, verdeutlichen verschiedene Gedankenexperimente, die z. T. konkretisiert und auch real durchgeführt wurden:
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Schlüsselexperimente / Gedankenexperimente |
- Dass Quantenphänomene nichtlokal sein können, verdeutlicht das Paradoxon von de Broglie .
- Das EPR-Experiment (ein Gedankenexperiment von Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen) und damit zusammenhängend die Bellsche Ungleichung und das real durchgeführte Aspect-Experiment zeigen klar die Unverträglichkeit der Quantenmechanik mit einer Theorie ausschließlich lokaler verborgener Variablen.
- Das Messproblem und das Problem der Verständlichkeit werden - neben anderen grundlegenden Merkmalen der Quantenmechanik - am Doppelspaltexperiment sichtbar. Die hier gezeigte scheinbare Doppelnatur von physikalischen Objekten als Teilchen und Welle führte Niels Bohr auf die Idee des Welle-Teilchen-Dualismus: Wellen- und Teilchenmodell als zwei komplementäre Sichtweisen, die beide für ein vollständiges Verständnis notwendig sind und sich dennoch gegenseitig ausschließen. Außerdem zeigt das Doppelspaltexperiment das unterschiedliche Verhalten des Systems mit und ohne Messung.
- Schrödingers Katze, ein Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger wirft die Frage nach der Realität nichtbeobachteter Phänomene auf.
- Wigners Freund ist eine Variation von Schrödingers Katze, wobei die Betonung auf den Einfluss des menschlichen Bewusstseins auf den Messprozess gelegt wird.
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Die Debatte zu den obigen Fragen eröffneten Albert Einstein: „Die Quantenmechanik ist unvollständig“ und „Gott würfelt nicht“ und Niels Bohr, der die Komplementarität betonte und Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation verteidigte.
Im Lauf der mehrjährigen heftigen Diskussion musste Einstein die Unbestimmtheitsrelation akzeptieren, während Bohr seine Idee der Komplementarität deutlich abschwächte, was zur heute allgemein anerkannten Kopenhagener Interpretation führte.
Heute gehen Physiker mehrheitlich davon aus, dass die Quantentheorie alles beschreibt, was es über ein System zu wissen gibt, und dass die Messvorgänge irreduzibel sind und nicht ca. unser beschränktes Wissen reflektieren.
Diese Interpretation hat in dem Weiteren zur Folge, dass der Akt des Beobachtens die Schrödingergleichung umgeht und das System instantan in einen Eigenzustand fällt (der so genannte Zusammenbruch der Wellenfunktion).
Neben der Kopenhagener Interpretation sind aber auch verschiedene andere bezeichnenswerte Deutungen vorgeschlagen worden.
- David Bohm versuchte mit einer Theorie einer Führungswelle , welche das Teilchen transportiert, den Welle-Teilchen-Dualismus klassisch zu erklären. Dabei gelang es ihm aber nicht, nichtlokale Effekte zu vermeiden. Ähnliche Theorien mit verborgenen Variablen stammen von Louis de Broglie und anderen.
- Hugh Everetts Viele-Welten-Interpretation behauptet, dass alle von der Quantentheorie nicht ausgeschlossenen Möglichkeiten tatsächlich gleichzeitig geschehen, und zwar in einem Viel-Welt-Universum von meist unabhängigen Paralleluniversen. Damit ist das Universum wieder deterministisch. Die Tatsache, dass wir Zufälligkeit beobachten, ist dann darauf zurückzuführen, dass wir ca. ein Universum beobachten können, während andere Kopien von uns in anderen Universen anderes beobachten. In Everetts Interpretation ist die Messung ein Vorgang, welcher von einer regulären Schrödingergleichung beschrieben werden kann und keine spezielle Behandlung verlangt.
- Eine andere Richtung versucht, durch eine Abänderung der klassischen Logik in eine Quantenlogik die Interpretationsprobleme zu beseitigen.
- Eugene Paul Wigner stellte die Theorie der Bewusstseinswellen auf, mit der er insbesondere das Messproblem zu umgehen hofft.
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Quantenmechanische Erklärungen für das Verhalten von Transistoren und Dioden sind Grundlage der gesamten Mikroelektronik.
Quantenmechanik war für die Entwicklung von Lasern, Elektronenmikroskopen, und für die Magnetresonanztomographie besonders wichtig.
Rechnergestützte Chemie ist eigentlich angewandte Quantenmechanik auf einem Computer.
Die moderne Mikrobiologie, Gentechnologie und die Kernphysik wären ohne detaillierte Kenntnisse der Quantenphysik nicht denkbar. Auch die Festkörperphysik greift häufig auf Erkenntnisse der Quantenphysik zurück.
Eine unmittelbare Anwendung der speziellen Gesetze der Quantenmechanik wird in dem Bereich der Quanteninformation behandelt.
Es werden große Anstrengungen unternommen, einen Quantencomputer zu bauen, welcher durch Ausnutzung der verschiedenen Eigenzustände und der Wahrscheinlichkeitsnatur eines quantenmechanischen Systems hochparallel arbeiten würde. Einsatzgebiet eines solchen Quantenrechners wäre beispielsweise das Knacken moderner Verschlüsselungsmethoden. In dem Gegenzug hat man mit der Quantenkryptographie ein System zu dem theoretisch absolut sicheren Schlüsselaustausch gefunden, in der Praxis ist diese Methode häufig etwas abgewandelt und unsicherer, da es hier auch auf die Übertragungsgeschwindigkeit ankommt.
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Bevor die Eigenart der Quantenphysik erkannt war, führten Extrapolationen klassischer Gesetzmäßigkeiten auf mikroskopische Systeme stets wieder zu widersprüchlichen oder unsinnigen Aussagen. Beispielsweise ist das Lichtspektrum eines schwarzen Körpers aus klassischen Prinzipien alleine nicht zu erklären.
Auch kann man klassisch weder die Stabilität der Elektronenbahnen in dem Atom noch die Spektrallinien verstehen.
Erst die Einführung zusätzlicher (später quantenphysikalisch genannter) Prinzipien erlaubte es, derartige Systeme zu verstehen.
Die Quantenphysik nahm ihren Anfang mit dem Versuch, das Spektrum der elektromagnetischen Wellen eines schwarzen Körpers aus grundlegenden Prinzipien des Elektrodynamik und Statistik abzuleiten.
Im Jahr 1900 erkannte Max Planck, dass unter der Annahme quantisierter Strahlungsenergie das Spektrum verstanden werden kann.
Diese Quanten des Lichts nutzte Albert Einstein in dem Jahre 1905 in seiner Erklärung des photoelektrischen Effektes.
Hierdurch wurden aus dem abstrakten Konzept der quantisierten Strahlungsenergie die konkreten Lichtteilchen (Photonen).
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Quantifizierung der Theorie | |
Die Quantenmechanik als exakte physikalische Theorie nahm ihren Ursprung in der Behandlung der Spektralllinien des Wasserstoffs. 1913 postuliert Niels Bohr diskrete Energiezustände des Elektrons in dem Wasserstoffatom, um die Spektrallinien zu erklären.
Mit den seit 1925 von Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger unabhängig voneinander entwickelten theoretischen Grundlagen (Wellenmechanik , Matrizenmechanik, die sich später als zwei Sichtweisen einer Theorie herausstellten) stand dann erstmals eine quantitative Theorie zur Verfügung.
Sie konnte in Analogie zur klassischen Mechanik (Korrespondenzprinzip) aufgebaut werden, und übernahm viele Prinzipien (Prinzip der kleinsten Wirkung), ergänzte sie aber um ein neues Prinzip (Operatoren ersetzen Variablen).
Die Schrödingergleichung beschreibt in der hier entwickelten Theorie sowohl die möglichen Zustände eines Systems (zeitunabhängige oder statische Schrödingergleichung) als auch die zeitliche Entwicklung eines Systems (allgemeine Schrödingergleichung).
Dabei wird der Zustand eines Systems durch ein Element eines Vektorraumes (genauer eines Hilbertraumes) gegeben; man spricht je nach Sichtweise von der Wellenfunktion (in der Wellenmechanik) oder von Zustandsvektor (in der Matrizenmechanik).
In Folge dieser Entwicklung formulierte Heisenberg in dem Jahre 1927 seine Unschärferelation.
Die Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik hat etwa um die gleiche Zeit Form angenommen.
Eine formal-mathematische Rechtfertigung der Quantenmechanik wurde in dem Jahre 1932 durch John von Neumann erbracht.
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- Ich mag sie nicht, und es tut mir leid, jemals etwas damit zu tun gehabt zu haben.- Erwin Schrödinger über Quantenmechanik
- Diejenigen, die nicht schockiert sind, wenn sie zu dem ersten mal mit Quantenmechanik zu tun haben, haben sie nicht verstanden. - Niels Henrik David Bohr
- Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott mit Würfeln spielt! - Albert Einstein
- Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand Quantenmechanik versteht. (I think it is safe to say that no one understands quantum mechanics.) - Richard Feynman
- Die Feststellung, dass die gegenwärtigen Wandlungen unseres Wertsystems viele Wissenschaftszweige beeinflussen werden, mag jene überraschen, die an eine objektive, wertfreie Wissenschaft glauben; sie ist jedoch eine der wichtigen Implikationen der Neuen Physik. Heisenbergs Beiträge zur Quantentheorie, (...) führen eindeutig zu der Erkenntnis, dass das klassische Ideal wissenschaftlicher Objektivität nicht mehr aufrechterhalten werden kann. - Fritjof Capra
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